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Roncalli-Presseartikel

Unsere schönsten Leserfotos von Roncalli

Mehr als 200 Einsendungen. 100 000 Besucher im Zirkus.

HANNOVER. Ein vorwitziger Blick in einen Zirkuswagen von Roncalli hat NP-Leser Helmut Winzer jun. aus Empelde den ersten Preis im großen NP-Fotowettbewerb beschert: „Wer hat denn hier die Tür geöffnet?“, schrieb der Hobby-Fotograf unter seinen Schnappschuss, der ihm beim NP-Rendezvous im Roncalli-Zirkus gelungen war.
Die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen des Teatro Paradiso zu schauen, hat der NP-Leser gut genutzt: Mit seinem Foto gewann er einen Flug mit Hapag-Lloyd-Express (HLX) für zwei Personen nach Venedig.
Beim Siegerfoto war sich die NP-Jury einig, danach gings eng zu, und die Auswahl unter den über 200 Roncalli-Fotos fiel schwer. Mit dem strahlenden Ole auf einem Zirkuswagen gewann Familie Reckzeh aus Lehrte den zweiten Preis - das Buch „25 Jahre Zirkus Roncalli“.
Mit einem Foto voll zauberischer Atmosphäre aus der Manege errang Christa Schmidt aus Barsinghausen den dritten Preis und bekommt ebenfalls ein Buch zugeschickt. Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben.
Gratulieren darf man auch dem Zirkus Roncalli zu seinem Gastspiel in Hannover: Mehr als 100 000 Besucher gabs in den vergangenen sechseinhalb Wochen. „Ein Riesenerfolg, die Vorstellungen waren zu über 90 Prozent ausverkauft“, zieht Roncalli-Sprecher Sebastian Hüchtebrock Bilanz.
Und wegen des großen Erfolgs sind die beiden heutigen Vorstellungen (15 und 20 Uhr) immer noch nicht die letzten: Morgen hängt Roncalli noch zwei Zusatzvorstellungen dran - um 15 und 19 Uhr. Für alle vier Zirkusvorstellungen gibt es noch Karten!

Foto: Helmut Winzer jun.
Text: Neue Presse, 04.10.2003


 

Den 1. Platz beim großen NP-Leserfotowettbewerb hat Helmut Winzer jun. mit diesem Schnappschuß erreicht.


Empelder blickt mit Kamera in eine faszinierende Welt

Helmut Winzer zeigt im Johanneshaus Fotos vom Circus Roncalli

EMPELDE.
Das Fotografieren fasziniert ihn, seitdem er zur Konfirmation seine erste Kamera bekommen hat. Seine bevorzugte Bilderwelt entdeckte Helmut Winzer aber erst als 28-Jähriger: Der inzwischen 52 Jahre alte Hobbyfotograf aus Empelde hat sich dem Zirkus verschrieben, und zwar dem berühmten Circus Roncalli. 34 seiner mittlerweile rund 2000 Bilder aus der faszinierenden Zirkuswelt zeigt Helmut Winzer nun im Seniorenzentrum Johanneshaus, Berliner Straße 27.
Beliebtestes Motiv sind die Clowns, allen voran Zippo alias Zirkuschef Bernhard Paul, den Winzer seit über 15 Jahren persönlich kennt. So hält der Empelder nicht nur magische Momente in der Manege fest, sondern gewährt mit seinen Bildern auch Blicke hinter die Kulissen. So gelang ihm 2003 ein besonderer Schnappschuss, als er Damen des Roncalli-
Balletts zwischen einer halboffenen Zirkuswagentür in der Maske fotografierte. „Das ist heute nicht mehr möglich. Da hängt inzwischen ein Vorhang“, sagt Winzer. Es sind die stillen Augenblicke, die die Fotos auszeichnen. So zählt die Aufnahme der leeren Wohnwagen- Stadt der Artisten zu seinen Lieblingsbildern.
Die Ausstellung wird heute um 16.30 Uhr eröffnet und ist bis zum 21. März zu sehen. Sämtliche Fotos können gekauft werden.

Foto & Text: Jens Riedel, Calenberger Zeitung, 24.01.2007


 

Nah am Clown Zippo: Helmut Winzer zeigt im Johanneshaus 34 Fotos vom Circus Roncalli.


Helmut Winzer zeigt Blicke hinter die „Zirkus Roncalli“-Kulissen

Foto-Ausstellung im Empelder Johanneshaus


RONNENBERG. 30 Jahre Roncalli ist der Name der Fotoausstellung, die Helmut Winzer junior noch bis Ende März im Empelder Johanneshaus zeigt. Die Familienfotos der Zirkuskünstler sind in den vergangenen 20 Jahren entstanden, der Empelder Fotograf hat mehr rein zufällig Kontakt zu Roncalli bekommen.
Es war eine schriftliche Beschwerde, die Helmut Winzer an Roncalli geschickt hat, und Bernhard Paul der Roncalli- Chef, hat darauf reagiert. Fünf Jahre später haben sich Paul und Winzer rein zufällig auf dem Flohmarkt getroffen, und damit hat die fruchtbare Zusamenarbeit begonnen. Und so ist der Empelder mit Roncalli- Geschäftsführer Patrick Philadelphia in Kontakt gekommen, die Sache mit den Fotografien begann und nahm ihren Lauf. Das war 1991.
Helmut Winzer durfte Fotos hinter den Kulissen schießen, und das war für ihn natürlich eine spannende Geschichte. Der Fotograf hat die Zirkusleute durch die ganze Republik begleitet. „Nach Hannover kommen die nicht jedes Jahr“, erklärt Winzer.
Helmut Winzer hat einzig und allein die Fotos für den Privatgebrauch geschossen, und das nicht nur bei Roncalli. „Aber Roncalli ist mein Ding“, sagt der 1954 geborene Empelder.
Einmal den großen Weißclown Francesco Caroli, der mit 80 Jahren noch in der Manege aufgetreten ist, beim Schminken in seinem Wohnwagen zu erleben; Sarah Houcke mit ihren Hengsten bei der Arbeit zu beobachten oder hautnah dabei zu sein, wenn nach den erfolgreichen Vorstellungen im Zelt hinter den Kulissen die Anspannung abfällt - das war und ist für Helmut Winzer nach wie vor ein besonderes Erlebnis.
Die Fotos „Ein Blick hinter den Vorhang“ und „Berhard Paul und ich“ sind unverkäuflich, die anderen Bilder kosten zwischen 39 Euro und 129 Euro.

Foto & Text: Reinhard Kroll, Anzeiger, 31.01.2007


 

Helmut Winzer jun. hat in den vergangenen 20Jahren viele persönliche Eindrücke des Zirkus Roncalli mit seiner Kamera festgehalten, die nun in einer Ausstellung zu sehen sind.


Hobbyfotograf ist seit 30 Jahren auf Roncallis Spuren

Fotoausstellung im Johanneshaus

Empelde. Unter dem Titel „30 Jahre Roncalli“ zeigt das Johanneshaus Empelde derzeit eine Ausstellung mit Fotografien, die der Empelder Helmut Winzer jun. im Laufe dieser Zeit von den Zirkusleuten aufgenommen hat. Die Familienaufnahmen der Varieté- und Zirkuskünstler zählen zu den besonderen Bildern des vom Bazillus der Zirkusluft infizierten Fotografen. Mehr als 2000 Fotos sind anlässlich der Besuche bei Roncalli und Zippo, alias Zirkuschef Bernhard Paul, entstanden.
Mit seinen wunderbaren großformatigen Bildern animiert Winzer den Betrachter, sich auf die traumhafte Reise in die Welt der Artisten und Akrobaten sowie Tänzerinnen und Spaßmacher zu begeben und das bunte Durcheinander von Clownerie, Zauberei und Tierdressur zu genießen. Dabei sind mehr Fotos hinter den Kulissen und zwischen den Wohnwagen entstanden als in der Manege.
Auf diese Weise möchte der Fotograf verdeutlichen, dass das Leben der Artisten sehr hart ist. Immer wieder begeben sie sich in Gefahr, um ihr Publikum waghalsig gaukelnd, temperamentvoll und gekonnt für einige Stunden in eine andere Welt mitzunehmen. Doch immer wieder sind es die Clowns, die den 52-jährigen Hobbyfotografen in seinen Bann ziehen, und er hat sie fast alle abgelichtet. Allen voran natürlich Zippo, den Wiener Professor und Mitbegründer des Zirkus Roncalli. Doch auch die Begegnung mit dem Franzosen Pic, dem traurig schönen Soloclown, der mit seinen kleinen und großen Seifenblasen die Seelen zum Schweben brachte und zum Inbegriff des neuen Zirkus wurde, war für ihn äußerst beeindruckend. Mit dem „Virus der Leidenschaft“ wurde Winzer im Jahr 1982 „infiziert“, als er den Zirkus zum ersten Mal besuchte. Seitdem hat ihn die Begeisterung nicht mehr losgelassen. Gelegenheit zu einem ersten persönlichen Gespräch mit Bernhard Paul über dessen Zirkus hatte der Fotograf vor nunmehr 15 Jahren. Im Rahmen seiner Eröffnungsrede gab Heimleiter Hans- Werner Herbst der Hoffnung Ausdruck, dass der Zirkus Roncalli auch in der zweiten Generation weitere 30 Jahre existieren möge und Winzers Sohn André den Menschen dann noch viele Bilder vom Zirkus zeigen könne. Eine Auswahl der 34 eindrucksvollsten Fotos, die Winzer aufgenommen hat, ist noch bis zum 21. März (täglich von 9 bis 18 Uhr) im Johanneshaus in Empelde, Berliner Straße 27, zu sehen.

Foto & Text: M. Hochfeld, BurgBergBlick, 14.02.2007


 

Mit seinen Bildern vermittelt Helmut Winzer jun. Einblicke hinter die Kulissen des Zirkuslebens.


Vom Zirkus-Virus angesteckt

Alexander Rettberg eröffnet Roncalli-Ausstellung im Senioren-Stift / Manegenluft und Tricks


Spenge. Manege frei hieß es am vergangenen Sonntag im St. Martinsstift in Spenge. Clowns, weiße Pferde, Zauberer und Artisten tummeln sich schon im Zirkuszelt. Bislang sind die mit roten Samtstoff bezogenen Sitzplätze noch nicht besetzt. Mit schwarzem Zylinder und rotem Jackett begrüßte Alexander Rettberg seine Zirkusbesucher dann gebührend. Der Roncalli-Fan Rettberg präsentierte den Zirkus im Miniaturformat im Foyer des Seniorenheims.
In mühseliger Kleinstarbeit baute er rund 40 Wagen mit der dazugehörigen Inneneinrichtung, sowie ein Winterquartier und das große Zirkuszelt mit der Manege. Auf fünf Quadratmeter konnten die Besucher die gesamte Zirkuswelt bestaunen. Sogar eine kleine Nebelmaschine und Beleuchtungseffekte hat Rettberg integriert.
"Die Wagen habe ich aus Holz gebaut", erklärte er. Aber auch Pappe und Playmobil verwendete er, um seinen Zirkustraum zu realisieren. "1997 habe ich zum ersten Mal in Bielefeld den Roncalli-Zirkus erleben dürfen. Seitdem hat er mich nicht mehr losgelassen", fügte er hinzu. Immer, wenn der Zirkus in der näheren Umgebung tourt, macht sich Rettberg auf den Weg dorthin. Fotos und Videoaufnahmen helfen dem 16-Jährigen, die einzelnen Details realitätsgetreu widerzuspiegeln. Etliche Euro seines Taschengeldes investierte Rettberg, um die passende Ausstattung zu erhalten.
Passend zum Anlass trat der Zauberer Dedi alias Jörg Stemmer im Stift auf und erstaunte die zahlreich erschienen Gäste mit kleinen Kunststücken. Zudem gab es in den Fluren im Erdgeschoss Fotografien von Helmut Winzer zu begutachten. Rettberg und Winzer lernten sich vor einem Jahr kennen. Vom Zirkusfieber infiziert, schoss er im Laufe vieler Jahre Fotos bei Roncalli.

Foto & Text: Nadine Theinert, Neue Westfälische, 17.03.2009


 

Alexander Rettberg und Helmut Winzer (v. l.) präsentieren die kleine Zirkuswelt.


Alexander Rettberg stellt Miniaturwelt von Circus Roncalli
im St. Martinsstift aus

"Ein Zirkus wie aus dem Märchen gerollt"

Seit vier Jahren bastelt und werkelt der Spenger Alexander Rettberg in jeder freien Minute an einer naturgetreuen Miniaturnachbildung des berühmten "Circus Roncalli" von Bernhard Paul. Der 16jährige Schüler, der sich im wahren Leben derzeit am AWO-Berufskolleg auf das Fachabitur im Fach Sozial- und Gesundheitswesen vorbereitet und gleichzeitig im Spenger Martinsstift ein Jahrespraktikum absolviert, widmet sich in seiner Freizeit der faszinierenden und glitzernden Zirkuswelt - im Miniaturformat.
Diese Roncalli-Miniaturwelt ist zusammen mit Roncalli-Fotografien von Helmut Winzer jun. noch bis zum 30. Mai im Martinsstift in der Poststraße13 in Spenge zu sehen. Die Idee zu dieser Ausstellung hatte Vera Klein vom begleitenden Dienst im Martinsstift, die auch den Kontakt zu Helmut Winzer jun. herstellte. Weitere Unterstützung erfuhr Alexander Rettberg auch durch den Zivildienstleistenden David Christoffer, der die Plattform, auf der der Circus aufgebaut ist, in seiner Freizeit entworfen und gebaut hat.
Begonnen hat die Roncalli-Leidenschaft bei Alexander Rettberg schon im zarten Alter von fünf Jahren. „1997 haben mich meine Eltern zum ersten Mal mit zu einer Vorstellung des Circus Roncalli in Bielefeld mitgenommen. Seitdem war es um mich geschehen" berichtet der Schüler lachend vom Beginn einer großen Liebe. "Ein unvergessliches Erlebnis war dann auch im Sommer 2007, als ich bei einem Preissausschreiben anlässlich eines Gastspiels des Zirkus Roncalli im Ravensberger Park in Bielefeld einen VIP-Tag gewonnen hatte" erinnert sich der Zirkusfan.
Als erstes wurde 2005, unterstützt durch die Nähkünste seiner Mutter, der Nachbau des großen Zirkuszeltes in Angriff genommen, das dem Original-Baumwollzelt von 1986 nachempfunden ist.
Im Laufe der Zeit entstand dann eine komplette und vor allem originalgetreue Nachbildung des gesamten Roncalli-Zirkus mit Zelt, dem Wagen von Direktor Bernhard Paul, den Lastwagen, dem Kassenhäuschen mit Eingangsbereich zum Zelt, dem Souvenirladen und vielem mehr. Auf der Suche nach geeigneten Utensilien und Bastelmaterial reist der Schüler durch ganz Deutschland. Und der Aufwand lohnt sich: immer wieder entdeckt der staunende Betrachter neue Details, bis hin zu den Gardinen vor den Wohnwagenfenstern der Artisten und den winzigen Programmheften in den Händen der aufgestellten Figuren.
"Das sind alles Original-Programmhefte, die ich mir auf Tauschbörsen oder im Internet besorgt habe und die ich dann auf die passende Größe klein kopiere" erläutert Alexander Rettberg seine akribische Vorgehensweise.
"Ein Tag ohne Roncalli ist für mich undenkbar" bekennt der passionierte Fan dann auch schmunzelnd. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn Alexander Rettberg hat noch viele Projektideen in der Schublade.

Foto & Text: Spenger Echo, Ausgabe 04/2009


 

Manege frei für Circus Roncalli im Altenheim

16-jähriger Schüler zeigt Miniaturen im Empelder Johanneshaus

EMPELDE. Clowns, rassige Pferde, Zauberer und Artisten sind in einem Zirkuszelt zu sehen, das im Foyer des Johanneshauses steht. In dem Seniorenwohn- und Pflegeheim gastiert derzeit der berühmte Circus Roncalli - als Nachbildung im Miniaturformat.
Auf fünf Quadratmetern hat der 16-jährige Roncalli-Fan Alexander Rettberg aus Spenge in Westfalen seine ganz persönliche Zirkuswunderwelt geschaffen. Seit vier Jahren bastelt der Schüler an der naturgetreuen Nachbildung. Er hat bereits rund 40 Wagen mit der dazugehörigen Inneneinrichtung, sowie ein Winterquartier und das Zirkuszelt samt Manege hergestellt. Sogar eine kleine Nebelmaschine und Beleuchtungseffekte hat Rettberg integriert.
Der staunende Betrachter kann immer wieder neue Details entdecken. Die Gardinen vor den Wohnwagenfenstern fehlen ebenso wenig wie winzige Programmhefte in den Händen der aufgestellten Figuren.
Der Empelder Helmut Winzer, ebenfalls seit vielen Jahren vom Zirukusfieber erfasst, holte die Ausstellung des jungen Westfalen ins Johanneshaus. Winzer zeigt parallel zu den Miniaturen großformatige Fotos, die er bei zahlreichen Besuchen im Circus Roncalli gemacht hat.
Die Circus-Roncalli-Miniaturwelt ist bis zum 16. August im Johanneshaus, Berliner Straße 27, zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 18. Juni, um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Foto: Helmut Winzer jun.
Text: Kerstin Siegmund, Calenberger Zeitung, 12.06.2009


 

Roncalli pur

Ausstellung im Empelder Johanneshaus

RONNENBERG. „Vorhang auf“ ist der Name der Bilder-Ausstellung im Johanneshaus in der Berliner Straße 27, die Donnerstag eröffnet worden ist und Motive vom „Cirkus Roncalli“ zeigt. Neben den Photographien von Helmut Winzer junior präsentiert Alexander Rettberg selbstgebaute Miniaturen vom „Cirkus Roncalli“.
„Ich habe Bernhard Paul 1992 auf dem Flohmarkt in Hannover kennen gelernt, und seither haben wir engen Kontakt“, sagte Winzer während der Ausstellungseröffnung. Paul ist Gründer und Direktor des weltweit bekannten Zirkus. Paul habe ihm jetzt in Braunschweig die Möglichkeit eingeräumt, mit der Kamera das Zirkustreiben festzuhalten.
„Blick hinter den Vorhang“ – das war der erste Titel der Roncalli-Bilderausstellung von Helmut Winzer. Im Rahmen dieser Ausstellung lernte der Ronnenberger den jungen Alexander Rettberg kennen, und der baute Miniaturen der Roncalli-Szene. Nach kurzen Überlegungen veranstalteten die zwei Roncalli-Freunde ihre erste gemeinsame Ausstellung in Spenge. „Und nun war Alexander dran, seine naturgetreuen Nachbildungen hier bei uns in Empelde zu zeigen“, erklärt Winzer Rettbergs Präsenz in Ronnenberg.
Woher Rettbergs Affinität zu Roncalli zurückzuführen ist? „Ich war fünf Jahre alt, als ich zum ersten Mal im Cirkus Roncalli eine Vorstellung gesehen habe“, sagt Rettberg. Das habe ihn unglaublich fasziniert. 2006 habe er damit angefangen, die Miniaturen anzufertigen.
Helmut Winzer und Alexander Rettberg schmieden gemeinsame Pläne: Spenge und Empelde sollen nicht die ersten und einzigen gemeinsamen Ausstellungs-Stationen sein. „Das hier heute ist nur die zweite Etappe“, betont Winzer.
Auf jeden Fall wollen die zwei „Roncalli“-Fans auch in Zukunft einiges gemeinsam veranstalten.

Foto und Text: Reinhard Kroll, Anzeiger, 24.06.2009


 

Helmut Winzer junior zeigt Fotographien aus der Welt des Roncalli-Lebens.


Manege frei für Roncalli-Ausstellung

Bilder von Helmut Winzer und Miniatur-Zirkus von Alexander Rettberg im Haus Ravensberg

Borgholzhausen (WB). »ln der Manege, da ist'was los« - so könnte der Titel der Austellung lauten, die gestern im Haus Ravensberg eröffnet wurde. Nicht nur ein lebensechtes Modell, sondern auch etliche Bilder entführen hier in die Welt des berühmten Circus Roncalli.
»Ich habe die Ausstellung in Spenge gesehen und wollte sie unbedingt auch bei uns zeigen«, erzählt Erwin Münsberg, Geschäftsführer des Hauses Ravensberg. Er hatte Glück. Früher als geplant konnte die Ausstellung schon zum Sommerfest nach Borgholzhausen gebracht werden, sodass im Foyer, im Treppenhaus und auch in den Wohngruppen die von Helmut Winzer aufgenommenen Bilder die Wände zieren.
Die Liebe zum Circus Roncalli ergriff den heute 54-jährigen Helmut Winzer, als er den Clown Pic mit einer Seifenblase hantieren sah. Sein Traum, den Zirkus hautnah kennenzulernen platzte – anders als die Seifenblase - nicht. »1982 war ich mit meinen Kindern in einer Vorstellung, aber die Clownshow fiel aus«, erzählt der Zirkusfan. Daraufhin habe er einen Brief an Bernhard Paul, den Gründer des Zirkus, geschickt. »Er schenkte uns vier Logenkarten für eine andere Vorstellung - diese Mal mit Clown!«, sagt Winzer. Seit dem ist die Verbundenheit mit dem Zirkus noch gewachsen. Ob Köln, Hamburg oder Braunschweig, Helmut Winzer war schon an vielen Orten, an dem der Circus Roncalli gastierte. Mlt dem Clown Gensi verbindet ihn sogar heute eine enge Freundschaft. »Ich war sogar einmal auf seinem Geburtstag, da waren außer mir sonst nur die anderen Zirkusleute«, berichtet er von einem Erlebnis, das er seither nicht vergessen hat.'
Mittlerweile hat er an die 9000 Aufnahmen gemacht, die nicht nur in die Show des Zirkus entführen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen wagen. »Die Bilder haben sogar so etwas wie eine therapeutische Wirkung«, sagt Winzer. In vielen Praxen hingen heute Bilder aus der Zirkuswelt. Den Circus Roncalli im Miniaturformat gibt es im Foyer zu bestaunen.
Schon 1997 hatte Erbauer Alexander Rettberg zum ersten Mal den Circus Roncalli besucht und sich gewünscht, selbst so einen Zirkus zu besitzen. Fast zehn Jahre später erfüllt er sich diesen Traum: In Kleinarbeit fertigt er ein originalgetreues Zirkuszelt an, samt Nebelmaschine und Lichtinstallation.
Mit 40 Zirkuswagen, vielen Figuren und Einblicken auch in die Wagen hinein gibt es drumherum das bunte Treiben der Zirkuswelt zu sehen. »Meine Familie musste fast vier Jahre lang einen Dauerzirkus im Wohnzimmer ertragen«, sagt der Zirkusfan.
Doch nun ist es geschafft, und das Modell ist am schon dritten Ausstellungsort zu bewundern. Bis Dezember können die Fotos und das Modell noch im Haus Ravensberg besichtigt werden. Danach können die Bilder käuflich erworben werden.

Foto und Text: Janina Kröger, Zeitung für Borgholzhausen, 08.09.2009



 

Da haben sich zwei gefunden: Während Helmut Winzer (rechts) Szenen aus dem Zirkusleben fotografisch festhält, hat Alexander Rettberg ein riesiges Modell gebaut.


Zirkusluft schnuppern

Borgholzhausen (Fe). Offiziell wurde jetzt im DRK-Pflegeheim Haus Ravensberg eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnet: Besucher können Zirkusluft schnuppern, denn es gibt nicht nur großformatige Fotos vom Zirkus Roncalli zu bestaunen, auch ein naturgetreues Modell des Zirkus steht im Eingangsbereich.
Der Fotograf Helmut Winzer hat jahrelang die Arbeit des Zirkus Roncalli mit dem Fotoapparat verfolgt und tolle Szenen auch hinter den Kulissen auf Papier gebannt. Inzwischen gibt es diese Fotos in vielen Praxen von Ärzten und Therapeuten. So erzählt der Fotograf, es gebe schon Patienten, die wollten nur in den Räumen mit seinen Bildern behandelt werden. Alexander Rettberg aus Spenge, er ist 18 Jahre jung, wollte schon als kleiner Junge immer wieder in den Zirkus Roncalli. Sein Traum war, einmal Zirkusdirektor zu sein und so hat er sich diesen Traum zumindest in Klein selber erfüllt. In vierjähriger Arbeit entstanden hunderte von Figuren, Wagen, das Zelt und auch die Manege von Zirkus Roncalli in Miniatur. Allein 40 Zirkuswagen vom Toilettenwagen bis zum Garderobenwagen für die Künstler stehen ums Zelt herum. Erwin Münsberg, Geschäftsführer und Heimleiter der Einrichtung, freute sich ganz besonders darüber, dass er die Ausstellung ins Haus holen konnte. „Ich bin selber schon zweimal im Zirkus Roncalli gewesen und war begeistert.“ Er zelebrierte für die Bewohner und Gäste eine richtige Vernissage, Star des Nachmittags war der Zauberer »Dedi«, der die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes verzauberte. Nicht allein seine Zauberkunststücke, vielmehr die ganz besondere Art, in der sie präsentiert wurden, brachte die Zuschauer zum Lachen. Es war einfach »unglaublich«, wenn er plötzlich ein Straußenei, das eigentlich ein Würfel war, dann doch aus dem Hut oder auch aus der Schachtel verschwinden ließ, nachdem es vorher eigentlich nicht geklappt hatte. Die Ausstellung wird noch mindestens bis Anfang Dezember im Eingangsbereich und im ganzenHaus zu bewundernsein.

Foto und Text: Remmert Feldkirch, Haller Kreisblatt, 09.09.2009


 

Roncalli-Fieber schafft neue Welten

Ein 18-Jähriger stellt im Jugendgästehaus in WÜLFEL eine Miniaturausgabe des berühmten Zirkus vor.

Von Hand mit Samt bezogene Logensessel, kleine Weihnachtskugeln als Laternen, ein Karussell, 40 selbst gebaute Zirkuswagen, in die man teilweise von oben hineingucken kann, und ein blaues Zirkuszelt, natürlich selbst genäht: Alles bis auf das Zelt, für das Alexander Rettberg seine Mutter eingespannt hat, hat der 18-jährige Roncalli-Fan selbst ausgetüftelt. Auf acht Quadratmetern Fläche stellt der Bielefelder Fachabiturient seine Miniatur-Roncalli-Version noch bis zum Sonntag, 12. September, im hannoverschen Jugendgästehaus an der Wilkenburger Straße 40 aus. Er arbeitet mit Holz und Kunststoff, fügt auch Playmobil-Figuren in die Szenerie ein und bemalt die Zirkuswagen-Modelle mit viel Akribie. In der Ausstellung in Wülfel sind außerdem Fotos von Helmut Winzer aus der „echten“ Roncalli-Welt zu sehen.
Alexander Rettberg war 1997 zum ersten Mal im Roncalli-Zirkus und dann bestimmt noch 15 weitere Male. „2005 hat mich das Fieber gepackt“, erzählt er fröhlich. Daraus sei eine Art „Dauererkrankung“ geworden. Rettberg hält es mit Roncalli-Direktor Bernhard Paul, der von sich sagt, dass sein Zirkus wie der Kölner Dom sei. Der werde auch nie fertig. Auch Rettberg findet immer wieder etwas, was er an seinem Zirkusmodell noch verbessern oder ergänzen kann. So viel Detailverliebtheit braucht Zeit, und es gibt immer neue Ideen.
Gerade rechtzeitig zur Ausstellung hat der Modellkünstler die Original-Roncalli-Programme eingescannt und solange verkleinert, bis sie seinem Programmverteiler unterm Mini-Chapiteau in die Arme passten. Und selbstredend hängen am weißen Roncalli-Lattenzaun die Originalplakate in verkleinerter Form. Es verwundert, dass Rettberg sich noch nicht bei Roncalli beworben hat. Aber da ist er sehr eigen. „Wenn ich da anfange, dann als Direktor“, sagt er schmunzelnd. Weil das bis auf weiteres sehr unwahrscheinlich ist, will er erst einmal Altenpfleger werden. Natürlich mit dem Ziel, einmal ein Altenpflegeheim zu leiten. „Nur dann kann ich was verändern“, sagt er.

Das Zirkusmodell im Jugendgästehaus, Wilkenburger Straße 40, ist montags bis freitags von 15 bis 21 Uhr und am Wochenende von 11 bis 20 Uhr kostenlos zu besichtigen.

Foto und Text:
Karin Vera Schmidt, Stadt-Anzeiger Hannover-Süd, 12.08.2010


 

Jedes Detail der Modellbau-Anlage hat Alexander Rettberg selbst ausgetüftelt.


WÜLFEL: Circus Roncalli als Miniatur

Der Zirkus hat sein großes Zelt am Waterlooplatz längst abgebaut, doch die Miniaturversion des Circus Roncalli ist noch bis Sonntag, 12. September, im Jugendgästehaus an der Wilkenburger Straße 40 zu sehen. Der 18-jährige Roncalli-Fan Alexander Rettberg aus Bielefeld hat den Zirkus im Kleinformat selbst ausgetüftelt: Mit Samt bezogene Logensessel und kleine Weihnachtskugeln als Laternen, ein Karussell, 40 selbst gebaute Zirkuswagen – in die man teilweise von oben hineingucken kann – und ein blaues Zirkuszelt, natürlich selbst genäht. In der Ausstellung sind zudem Fotos von Helmut Winzer aus der „echten“ Roncalli-Welt zu sehen. Das Zirkusmodell ist bis Freitag von 15 bis 21 Uhr und am Wochenende von 11 bis 20 Uhr kostenlos zu besichtigen.

Text: kat, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 09.09.2010


 

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